Ausflug zum Keltenfürsten von Glauburg

Am 23. 4. machten sich 10 Naturfreunde auf den Weg zur Glauburg in Glauberg.

8 Mitglieder und 2 Nichtmitglieder hatten sich angemeldet, waren gekommen und wurden nicht enttäuscht. Wir wurden schon am Eingang von „Obelix und einem kleinen Druidenmädel empfangen (siehe Bild). Um 12 Uhr war eine große Führung gebucht und unser Museumsführer stattete uns erst einmal mit Kopfhörern aus, so dass wir besser hören sollten was er sagte, leider funktionierten die Dinger nicht immer so wie sie sollten.
Aber das Wissen und die Kompetenz von Herrn Wald übertraf unsere Erwartungen. Wenn man bedenkt, dass er sich erst seit 2011 mit den Druiden, Kelten und Römern, sowie der mittelalterlichen Geschichte befasst hat, wer es eine tolle Leistung die er uns bot. Er ließ jedenfalls keine Frage unbeantwortet. Wir erfuhren z. B., dass die „Kelten“ nirgendwo in Europa schriftliche oder ähnliche Aufzeichnungen hinterlassen haben. Wir wurden mit der Kunst der Kelten bezgl. Waffen und Schmuck, bekannt gemacht und erfuhren u. a., dass die
„großen Ohren“ des Keltenfürsten eine Mütze waren, da man entsprechende Utensilien, wie Drähte usw. gefunden hat, die z. T. noch mit Wollresten umwickelt waren. Anschließend an den Museumsbesuch haben wir uns noch das Plateau angeschaut, welches von einer Keltenmauer mit 5 m Durchmesser und mindestens 5 m Höhe umgeben war. Hier trafen wir auch auf die Überreste mittelalterlicher Bebauungen, sowie die Reste einer kleinen Burganlage. Alles super dargestellt und klar erläutert von unserem Begleiter, Herrn Wald.
Fazit: diese 3 Stunden waren für uns alle äußerst lehrreich, spannend und humorvoll vorgetragen.
Es war eine Führung, die man nur empfehlen kann.
Günther Lange, 23. 04. 2017

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